YouTube: Einbetten von Videos soll kostenpflichtig werden!


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1 Mai 2007
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Die Europäische Kommission hatte im Dezember 2013 Kunden, Künstler, Verlage, Verwertungsgesellschaften und viele andere, vom Urheberrecht betroffene Organisationen und Personen um ihre Ansichten zum Urheberrecht gebeten. Die österreichische Verwertungsgesellschaft AKM hat dabei gefordert, das Einbetten von YouTube-Videos kostenpflichtig zu machen.

Die österreichische Verwertungsgesellschaft AKM (Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger) ist der Ansicht, dass direkte Links auf Inhalte, die durch das Urheberrecht geschützt sind, eine Zustimmung der Rechteinhaber erfordert. Dabei geht es der AKM aber nicht um reine Hyperlinks auf Webseiten, die nicht den Eindruck erwecken, die verlinkten Inhalte gehörten zur entsprechenden Seite. Das Einbetten von Videos hingegen sei eine urheberrechtlich relevante Handlung.
Trotzdem wirkt es etwas befremdlich, dass die AKM an ihre Benutzer veränderte Dokumente versendet hat. Zur Frage "Sollte das Bereitstellen eines Hyperlinks, welcher zu einem urheberrechtlich geschützten Werk oder anderen Inhalt führt, entweder im Allgemeinen oder unter bestimmten Umständen die Erlaubnis des Rechteinhabers erfordern?" wird nur noch die Antwort "Ja" angeboten, während das Original auch "Nein" und "Keine Meinung" ermöglicht. Außerdem wurde gleich eine vorbereitete Antwort in das Formular eingetragen, die einen "angemessenen Ausgleich" für Videos fordert, die "in fremde Webseiten eingebettet" werden. Allerdings liegt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) bereits ein Fall, bei dem über die Verletzung von Urheberrechten beim Einbetten von Videos entschieden wird. An dem Urteil will sich auch die AKM orientieren.
Laut Kritikern würde bei einer Entscheidung für die Rechteinhaber das gesamte Internet verändert. Schon die Frage der EU-Kommission, ob ein Link einer Zustimmung bedürfen solle, sei absurd, so die Vereinigung europäischer Bürgerrechtsorganisationen EDRi. Noch praxisfremder erscheint die ebenfalls durch die Kommission gestellte Frage, ob "das Betrachten einer Website, was bedeutet, dass urheberrechtlich geschützte Webinhalte kurzzeitig auf dem Bildschirm oder im Zwischenspeicher des Computers reproduziert werden, entweder generell oder in bestimmten Fällen nur mit Erlaubnis des Rechteinhabers möglich sein" soll.
Auf der Webseite Let's Fix EU Copyright gibt es für Nutzer Erklärungen zum Fragebogen für die öffentliche Konsultation, die bis zum 5. März verlängert wurde. Internet-Nutzer können ihre eigene Ansicht zum Urheberrecht also noch einen Monat lang mitteilen.

Quelle: http://www.pcgameshardware.de/Youtube-Thema-163920/News/YouTube-AKM-Einbetten-Videos-kostenpflichtig-EU-Urheberrecht-1108024/
Ganz sauber sind die ja nicht oder? :vogel: