• ** Lieber Gast, schön das du hier her gefunden hast **

      Das erwrarte Dich bei uns:

      ** Absolute "Freie Meinungsäußerung" / Echte Meinungen ohne Zensur!! **

      Bereichere uns mit deiner Meinung und deinen Diskussionen.

      Neu Erstelle Themen und entscheide selbst welche Benutzer es sehen und Antworten können.

      Bewerte mit verschiedenen Emojis Themen, Beiträge, Kommentare, Bilder oder Pinnwand Nachrichten.

      Gründe deine Eigenen Gruppen und Verwalte Sie als Moderator.

      Erstelle deine Eigene Bilder Galerie und zeig uns deine schönsten Schnappschüsse.

      Führe nette Gespräche mit mehreren Personen in einer Unterhaltung.

      Teile uns auf der Pinnwand mit was du möchtest.

      Keine Werbung!
  • ** Hinweis bezüglich dem Coronavirus SARS-CoV-2 - Covid19 ** Lange haben wir uns zurückgehalten, da allerdings überall die Zensur zuschlägt haben wir nun einen Bereich eröffnet, in dem Ihr euch Unterhalten könnt ohne jegliche Zensur.
    Coronavirus SARS-CoV-2 - Covid19 Bereich >>> klick <<<
1 Mai 2007
4.697
434
396
Die Episode Four Walls and a Roof der US-Serie The Walking Dead macht mit der Story rund um die Kirche und den verschwundenen Gruppenmitgliedern weiter. Dabei wird bei gewissen Komponenten keine Zeit verschwendet.

Die Geschichte rund um die kleine Kannibalengruppe wird in der Episode Four Walls and a Roof der US-Serie „The Walking Dead“ weitererzählt - und überraschenderweise erfreulich schnell zu einem Abschluss gebracht. Die Autoren wollen die Gruppe offenbar wirklich bald an einen neuen Handlungsort bringen und halten sich, ähnlich wie in der Comicvorlage, nicht mit den dort als „Hunters“ bekannten Ex-Terminiten auf.

Join us or feed us

Zu Episodenanfang darf noch Gareth (Andrew J. West) gegenüber dem nun einbeinigen und totgeweihten Bob (Larry Gilliard Jr.) einige Dinge bestätigen: Mary war Gareths Mutter; sein Bruder ist beim Angriff auf Terminus gestorben; Frauen schmecken angeblich besser als Männer (hier lautet die These, dass es an der Extrafettschicht liegen könnte, die Frauen haben, um Kinder zu gebären). Die Gruppe hat Zeichen hinterlassen, um ihren Weg zurückzufinden. Sie bereuen das Essen von Menschen kein bisschen. Außerdem nennt Gareth den Bären als Beispiel aus der Natur, wo das so ähnlich abläuft. Erst als Bob ihnen mitteilt, dass er gebissen wurde und sie nun verdorbenes Fleisch - quasi Gammelfleisch - essen, ändert sich schlagartig die Laune der Kannibalen. Während Bob nur hysterisch lachen kann, sind die Terminiten gar nicht erfreut und kotzen sich die Seele aus dem Leib. Sie fragen sich, warum niemand geprüft hat, ob er Bissspuren hat. Doch die Menschenfresser lassen Bob dennoch am Leben, als Lockvogel für den Rest der Gruppe könnte er vielleicht noch etwas wert sein.

Sasha wittert Verdacht

Es ist Sasha (Sonequa Martin), die das Verschwinden ihres Freundes bemerkt und mit Nachtsichtvisier nach ihm sucht. Tyreese (Chad Coleman) und Rick (Andrew Lincoln) kommen hinzu und merken an, dass auch noch Daryl (Norman Reedus) und Carol (Melissa McBride) fehlen. Ein Verdächtiger wird zumindest von Sasha schnell ausgemacht: Gabriel (Seth Gilliam). Dieser beteuert in diesem Fall seine Unschuld, gesteht aber seine Sünden der Vergangenheit, denen Carl (Chandler Riggs) zuletzt schon auf die Spur gekommen ist. Als seine Glaubensgemeinschaft mitten in der Nacht angeklopft hatte, um Asyl zu erbeten, ließ er die Türen verschlossen. Die Rufe wurden lauter und lockten die Untoten an, der Rest dürfte klar sein. Gabriels Geständnis bestätigt einen bereits geäußerten Verdacht, ist aber dennoch ein intesiver Moment dieser Episode, die noch krasser werden soll. Gabriel glaubt nun, dass Ricks Gruppe da ist, um ihn Gottes gerechter Strafe auszusetzen. Doch dazu kommt es nicht, weil Bob vor der Kirche ausgesetzt wird.

Da Gareth so ein Plappermaul ist, das sich anscheinend gerne reden hört, kann Bob seinen Verbündeten sowohl von der Schule voller Zombies als auch vom Kannibalismus erzählen. Auch, dass man Daryl und Carol hat wegfahren sehen. Außerdem teilt er seinen Freunden nun mit, dass er gebissen wurde. Gabriel bieten ihm für seine letzten Stunden die Couch in seinem Büro an, wo er sich verabschieden kann. Dass es verschieden lang dauern kann, bis sich ein Toter in einen Untoten wandelt, wird hier ebenfalls noch einmal betont. Bei Jim dauerte es beispielsweise zwei Tage. Bei Shane ging der Vorgang - womöglich auch wegen des Adrenalins in seinem Körper - binnen Minuten vonstatten.

Gabriel kennt die Grundschule, in deren Nähe sich die Menschenfresser verstecken, und glaubt, dass sie nur etwa zehn Minuten entfernt ist.

Abraham will sofort nach Washington

Aufgrund der unmittelbaren Gefahrensituation für Eugene (Josh McDermitt) will Abraham (Michael Cudlitz) am besten sofort nach Washington aufbrechen, um die Rettungsmission nicht zu gefährden. Dabei kommt zur Sprache, dass der Bus wieder zum Laufen gebracht wurde. Dass das passiert sein soll, haben wir jedoch nur kurz in der zweiten Episode der Staffel zu sehen bekommen.

Es entbrennt eine hitzige Diskussion, in deren Zentrum Rick und Abraham stehen. Rick hält es für töricht, jetzt aufzubrechen, zumal nicht klar ist, wo genau Daryl und Carol sind. Abraham erhält sowohl von Tara (Alanna Masterson) als auch von Glenn (Steven Yeun) Angebote für Kompromisse. Der Trip soll um einen Tag verschoben werden und Abraham dabei helfen, die Machenschaften der Terminiten zu beenden. Es ist ausgerechnet Eugene, der sich weigert zu gehen, als Abraham ihn auffordert. Eventuell ein erneutes Zeichen dafür, dass Eugene Selbstzweifel oder sein Plan vielleicht so seine Lücken hat.

Am Ende gewährt Abraham zwölf Stunden Aufschub, aber will Glenn und Maggie (Lauren Cohan) als Ausgleich mitnehmen. Rick will zwar kurz sein Veto einlegen, aber Glenn macht klar, dass es seine Entscheidung ist, ob er mitgeht.

Tyreese ist bei der gesamten Diskussion abwesend. Erst als Sasha meldet, dass sie ebenfalls Rache nehmen will, versucht er seine Schwester zum Bleiben zu überreden. Hauptsächlich deswegen, weil er damals bei Karen keine Möglichkeit für eine ordentliche Verabschiedung hatte. Doch Sasha besteht darauf, zu gehen. Tyreese bietet an, derjenige zu sein, der Bob davon abhält, sich zu verwandeln.

Geht der Plan auf?

Sasha, Rick, Michonne (Danai Gurira), Abraham, Maggie, Glenn marschieren also in Richtung Schule, während Bob, Gabriel, Carl, Rosita, Tyreese, Eugene und Judith zurückbleiben und ihrerseits nun von den Menschenfressern aufgesucht werden. Diese Szene ist wirklich sehr ansprechend gestaltet, da man als Zuschauer glaubt, dass die zurückgebliebenen wahrlich in einer Sackgasse stecken. Sie sind zwar bewaffnet, aber die Gruppe besteht aus mehreren wild cards, die sich in Gefahrensituationen nicht immer bewährt haben. Allen voran ist hier der Feigling Gabriel zu nennen, den Gareth auch noch einmal gesondert anspricht und ihm für einen Verrat der Gruppe die Freiheit in Aussicht stellt. Dazu kommt Eugene, bei dem es eigentlich verwundert, dass Abraham ihn überhaupt allein lässt (und so wird er auch kurz neben einem bezeichnenden Bibelspruch gezeigt). Die Zurückgebliebenen verstecken sich in einem von zwei möglichen Räumen. Es ist Baby Judith, die durch einen Schrei den Angreifern offenbart, welcher es ist. Warum Gabriel aber weiterhin zögert, ist nicht ganz klar. Ist er sich zu selbstsicher, dass der Angriff ein Erfolg wird, weil er die Gruppe weit weg vermutet? Haben die Waffen vielleicht gar keine Munition? Denn einen Schuss geben die Terminiten während der ganzen Zeit nicht ab. Die Quittung folgt auf den Fuß, als zwei Gruppenmitglieder durch Kopfschüsse aus dem Dunkel der Kirche erschossen werden.

Das Ganze stellt sich als Falle von Rick und Co. heraus, die genau rechtzeitig wieder auftauchen und nun mit gezogenen Waffen die Menschenfresser dazu zwingen sich zu ergeben - und nebenbei Gareth ein paar Finger abschießen. Erneut versucht Gareth sich zu erklären und glaubt, dass Rick Gnade walten lässt, weil man sie sonst wohl schon erschossen hätte. Rick erwidert nur, dass man die Kugeln nicht verschwenden wolle. Gareth macht einen letzten Beschwichtigungsversuch. Aber Rick kann es nicht zulassen, dass die Gruppe mit anderen macht, was sie mit ihnen machen wollte. Er hält als sein Versprechen ein, was er in der Episode No Sanctuary gegeben hat: Mit der Machete spaltet er Gareths Schädel. Sasha, Michonne und Abraham beenden gewaltsam das Leben der anderen Menschenfresser, während Tyreese, Glenn, Tara und Gabriel nur fassungslos beim Abschlachten zugucken können.

Der Tabubruch, dass das Ganze in einer Kirche passiert, hat natürlich eine besondere Wirkung. Nur ist es ein wenig ironisch, dass Gabriel, der selbst unzählige Menschen außerhalb der Kirchenmauern hat umkommen lassen, nun nicht begreifen kann, was sich hier abspielt. Auch wenn sein Akt passiv war und der von seinen neuen Weggefährten sehr aktiv ist. Doch ist eine Kirche noch eine Kirche ohne ihre Gemeinde und ohne Glauben? Und ist dieser Ort dann - wie der englische Episodentitel schon sagt - nichts weiter als „Four Walls and a Roof“ (vier Wände und ein Dach)?

Der gewaltsame Ausbruch der Gruppe geht natürlich nicht ohne eine gewisse animalische Befriedigung für den Zuschauer einher. Die Menschenfresser, die andere Leute systematisch geschlachtet, ausgeraubt und nicht mal vor Kindern zurückgeschreckt haben, erhalten die einzige Strafe, die andere Opfer vor ihnen schützt. Ricks Gruppe muss zur Todesstrafe greifen, um moralisch mit gutem Gewissen von diesem Ort verschwinden zu können. Natürlich schwingt hier auch der Rachemoment mit. Allerdings geht dabei, wie so oft, ein Stück Menschlichkeit verloren.

Abschied von Bob

Von einem erzählerischen Standpunkt her ist es fast ein wenig zu bequem, dass Michonne ihr Schwert bei den Menschenfressern findet. Aber wenn es bedeutet, dass wir sie wieder Zombies schnetzeln sehen, dann kann man das wohl akzeptieren.

Bobs Reise kommt jedenfalls zu ihrem Ende. Er, der von seinen bisherigen Gruppen als Letzter übrig bliebt, fällt nun, da er kurz sein Glück gefunden hat, einem Zombiebiss zum Opfer. Allerdings bleibt er optimistisch und bedankt sich bei Rick für das Aufnehmen in die Gruppe. Er beteuert noch einmal, dass es Zeit ist, weiter zu ziehen. Sasha erhält tatsächlich die Möglichkeit, sich von Bob zu verabschieden, der mit einem Lächeln auf den Lippen stirbt, da er zuletzt von ihr geträumt hat - auch wenn er ihr diesmal nicht sagen kann, was die gute Seite dieser traurigen Sitatuation ist. Kurz könnte man vermuten, dass die Autoren die Tragik hier noch erhöhen wollen, indem Sasha unvorsichtig wird und Bob nicht vor dem Umwandeln hindern kann. Doch wie versprochen kümmert sich Tyreese darum. Was ihm mit den Lebenden nicht gelingt, gelingt ihm zumindest mit den Toten.

Abraham und Co. (Rosita, Eugene, Tara, Maggie und Glenn) brechen tatsächlich im Shortbus auf, übergeben Rick allerdings vorher eine Karte mit ihrer Route, auf der Abraham sich mit einer kurzen Notiz für den Streit entschuldigt und ihm mitteilt, dass die Welt Menschen wie Rick Grimes braucht. Zurück bleiben also Carl, Rick, Tyreese, Sasha, Michonne und Gabriel, die erst gehen können, wenn Daryl und Carol gefunden sind.

Bob erhält außerdem ein Grab, dass Tyreese (wie schon bei Karen) aushebt, wobei ihm von Rick geholfen wird und die beiden ein kurzes, lange überfälliges Gespräch führen. Für Tyreese ist auf dem Weg nach Terminus ein Stück von ihm gestorben, auch wenn Rick das anders sieht, da durch ihn seine Tochter wieder bei ihm ist und die Gruppe ohne Carols Eingreifen nicht mehr wäre. Außerdem wird hier deutlich, dass nicht unbedingt jeder immer den grausamsten Weg gehen muss.

In der Nacht schiebt Michonne draußen vor der Kirche Wache. Sie redet mit dem dazukommenden traumatisierten Gabriel, der die Stimmen derjenigen hört, denen er die Hilfe verweigert hat. Michonne, die ähnliches erlebt hat, meint, dass das mit der Zeit weniger wird. Als sie etwas im Busch hört, muss sie der Spur nachgehen. Die Episode endet dann mit einem mysteriösen Cliffhanger: Zwar taucht Daryl wieder auf, jedoch ohne Carol. Bevor seine Begleitung sich zeigen kann, ist die Episode vorbei. Ist es Carol oder doch Beth oder jemand ganz anderes? Die nächste Folge wird es (hoffentlich) zeigen. Allerdings kann man nur hoffen, dass Carol nach ihrem Einsatz nicht einfach so zum nächsten Todesopfer wird.

Fazit

Mit der Episode Four Walls and a Roof sollte die Geschichte rund um Terminus und dessen Bewohner wohl zu Ende erzählt sein - und das deutlich früher als gedacht. Das kann allerdings nur begrüßt werden, denn weiterhin sind manche Fragen aus dem vierten Staffelfinale noch offen. Die Autoren werden aber wohl einen Grund haben, warum sie die Antworten so lange hinauszögern. Nun bleibt zu hoffen, dass sich wieder etwas mehr Zeit für bisher vernachlässigte Figuren genommen wird. Michonne beispielsweise oder die Crew, die nun mit Abraham unterwegs ist.

Die Abrechnung mit den Terminiten ist jedenfalls hart und kompromisslos, wie man es schon in der Interaktion mit den ursprünglichen Gefängnisinsassen in Staffel drei oder Joes Gruppe in Staffel vier gesehen hat, hier aber eine neue Dimension annimmt. Die Gruppe um Gareth hat diese Strafe jedenfalls verdien, und den Zuschauern liefert dies einen befriedigen abschließenden Moment. Der Aufbau der Konfrontation in der Kirche ist das Highlight der Episode, da man mit diesem Ausgang nicht unbedingt rechnen konnte - sofern man die Comics nicht gelesen hat.

Für Comickenner sind gewisse Abläufe sicherlich vertraut, wenn auch die Beteiligten vertauscht sind (hier etwa Bob und Dale). Das „Wie?“ der Umsetzung bleibt dennoch spannend, zumal viele Komponenten doch abweichen und in der TV-Version Figuren existieren, die so im Comic gar nicht auftauchen.

Interessant ist, was für eine Randerscheinung die Untoten in dieser Episode sind. Zu Beginn gibt es immerhin die Montage, die verdeutlicht, wie wenig sich manch Lebender von den Toten unterscheidet. Besonders diejenigen, die Menschenfleisch essen.

Quelle: http://www.serienjunkies.de/the-walking-dead/reviews/5x03-four-walls-and-a-roof.html
 
  • :corona: