Spiritismus und Einblicke ins Jenseits -Teil 2-


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1 Mai 2007
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Die Wiedergeburt

Unsere Seele ist ein Teil der Schöpfung und des Schöpfers. Sie existierte bereits vor unserer Geburt. Die Seele selbst ist kein exakt begrenztes Gebilde, das sich in einem bestimmten Raum aufhält, vielmehr ist sie überall, vergleichbar mit einem Elektron im Verhältnis zum Atom, zu dem es gehört. Die Seele hat Bewusstsein und ist sich bewusst. Vielfach wird anstelle von "Seele" auch nur der Ausdruck "Bewusstsein" verwendet. Es ist überall.

Unser Bewusstseinswachstum geschieht sowohl im Jenseits als auch durch die Inkarnation auf Erden. Dieser inkarnierte Seelenteil (Teilseele), angeladen mit irdischen Erfahrungen, verbindet sich nach dem irdischen Tod wieder mit seiner Vollseele (Höheres Selbst) und trägt so zum Reifeprozess seiner Vollseele bei. Der irdische Tod ist somit kein Ende, er ist nur eine Transformation, der Übergang der Teilseele aus der irdischen in die jenseitige Welt, so wie unsere Geburt der Übergang unserer Teilseele aus der jenseitigen in die irdische Welt war!

Unsere Menschwerdung erfolgt nach genauer Planung dessen, was durch sie erreicht werden soll beziehungsweise durch welche Erfahrungen unsere Vollseele durch die Menschwerdung ihrer Teilseele angereichert werden soll. Die Teilseele bringt nicht die gesamte Persönlichkeit der Vollseele mit sich, sondern nur bestimmte Wesenszüge. Aus diesen ergibt sich dann ein "unperfekter" Mensch, der ein "unperfektes" Leben führen kann, mit allen "richtigen" und "falschen" Entscheidungen, die dazu gehören.

Der Inkarnationsplan stellt ein grobes Gerippe dar, mit vorgegebenen Stationen, zwischen denen wir jedoch eine gewisse Entscheidungsfreiheit haben. Auch können wir uns nach unserer Geburt nicht mehr an diesen Plan erinnern und tappen somit mehr oder weniger im Dunklen. Wir können dann "gut" oder "böse" sein, "anständige Menschen" oder das Gegenteil davon. Wenn Mediale versuchen, unsere Zukunft vorherzusagen, so versuchen sie unseren Plan zu lesen. Jeder Mensch trägt seinen Plan mit sich, auch wenn er für uns Irdische nicht sichtbar ist.

Verlieren wir einen Angehörigen, so stellt sich die Frage nach dem Warum. Warum musste er so früh sterben, warum musste es so viel leiden? Viele Menschen verlieren dabei den Glauben an ihren Gott, weil sie nicht verstehen können, wie ein angeblich barmherziger Gott ihren Angehörigen diese Qualen zufügen konnte. Unsere Religionen vermitteln uns aber ein falsches Bild. Sie lassen uns glauben, dass unser Leben ein einmaliger Akt wäre, dem eine Auferstehung folgt und eine Trennung nach Gut und Böse mit ewiger Glückseligkeit beziehungsweise ewiger Verdammnis. Das jedoch ist falsch. Unser Leben ist ein ständiger Reifeprozess unserer Teilseele zum Wohle der Bewusstseinserweiterung unserer Vollseele. Somit ist ein kurzes beziehungsweise hartes Leben kein Verlust, es ist nicht etwas, was man zutiefst bedauern müsste, sondern der erfüllte Plan unserer Teilseele.

Falls das noch etwas abstrakt erscheint, so dürfen wir nicht vergessen, wie lange uns halbrichtige oder gar falsche Ideologien vermittelt wurden, und dass wir unser Denken nicht von heute auf morgen umstellen können. Jesus glaubte an die Wiedergeburt, und die von ihm gegründete christliche Religion beinhaltete die Wiedergeburt als Wahrheit und Lehre. Die Wiedergeburt wurde erst im Jahr 553 in der zweiten Synode von Konstantinopel aus der christlichen Lehre gestrichen. In ihr wurde ein Edikt erlassen, das die Lehre von früheren Leben beziehungsweise einer Reinkarnation verwarf, obwohl Jesus dieser Lehre eine sehr hohe Bedeutung zugemessen hatte. Mit Rücksicht auf dieses Dekret verschwanden alle - mit Ausnahme der kaum noch erkennbaren - Hinweise auf eine Präexistenz aus der Bibel. Dadurch wurde den Frühchristen der wichtigste Pfeiler ihrer Religion genommen. Als Ausgleich dafür lehrte der Klerus, dass sie ihre Auferstehung erst am "Jüngsten Tag im Fleische" erleben würden!

Nach dem Tod

Der Tod kann zeitlich nicht exakt bestimmt werden. Als Todeszeitpunkt wird allgemein der Herzstillstand definiert, oder das Abhandensein messbarer Hirnströme. Trotzdem leben noch viele Zellen im Körper weiter. Sie sterben erst nach Minuten oder mehreren Stunden ab.

Das Sterben beginnt jedoch nicht erst in der Minute unseres Todes. Es ist ein Vorgang, der bereits Tage und Wochen vorher beginnt. Unsere Seele ist sich dieses Vorgangs bewusst, und oft wissen Sterbende auch, dass ihr Ende nahe ist. Während dieses Prozesses kommt es oft zu OBEs, wobei die Seele mit ihrem Astralkörper den physischen Körper verlässt, um anschließend wieder in ihn zurückzukehren. Hat beim Sterbenden das Herz zu schlagen aufgehört, so schwebt die Seele oft außerhalb des physischen Körpers und betrachtet das Geschehen. Die Seele sieht dann ihre Angehörigen, hört deren Worte und bekommt den Abschied und die Trauer ihrer Lieben mit. Sehr oft sehen auch Seelen bei ihrer Trauerfeier und Beerdigung zu. Sie sehen ihren Körper im Sarg liegen, hören die Ansprachen und sehen die Trauernden. Bei medialen Kontakten mit Verstorbenen haben Seelen schon oft Details erwähnt, zum Beispiel wie schön die Beerdigung gewesen wäre und wie schön doch der Chor gesungen hätte!

Nach dem Tod kommt es darauf an, wie sehr der Mensch am Leben gehangen hat, wie gut er sich auf seinen Tod vorbereitet hat, welchen Glauben und welche Philosophie er hatte, ob das Sterben ein langsamer, "normaler" Prozess war, oder ob der Verstorbene gewaltsam aus dem Leben gerissen wurde, sei es durch Unfall, Mord oder Selbstmord, und auch ob es noch unvollendete Dinge im Leben des Verstorbenen gibt. Unsere Seele hat nach langen Jahren im physischen Körper eine menschliche Denkweise angenommen. Das führt dazu, dass manche Seelen ihren Tod nicht akzeptieren wollen, dass sie glauben, es gäbe noch unerledigte Dinge, oder dass sie manchmal gar nicht merken, dass sie "tot" sind!

Allmählich löst sich die Seele mehr und mehr vom irdischen Geschehen und ihrer irdischen Umgebung. Das kann schnell gehen aber auch relativ lange dauern. So wird immer wieder berichtet, dass Angehörige eine Anwesenheit in ihrer Wohnung empfinden, Wärme- beziehungsweise Kälteempfindungen haben, Geräusche hören, Zugluft bei geschlossenen Türen und Fenstern verspüren, Erscheinungen haben, oder sehen, wie sich Gegenstände bewegen beziehungsweise ihren Platz verändern, oder im schlimmsten Fall - wenn auch sehr selten - sogar tätlichen Angriffen ausgesetzt sind.

Meist wird uns von den Seelen berichtet, dass sie von ihren verstorbenen Angehörigen abgeholt wurden. Aber nicht jeder Mensch war zeitlebens ein ausgeglichener oder zufriedener Mensch, und da die Seelen ihre irdischen Gefühle mit sich nehmen, passiert es, dass Seelen sich weigern, "ins Licht" zu gehen, sei es, dass sie sich vom irdischen Leben nicht trennen können, oder weil sie durch die übergroße Trauer der Angehörigen zurückgehalten werden und es deshalb bevorzugen, in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben.

Es kommt vor, dass Seelen verärgert auf ihren irdischen Abgang reagieren. Man spricht dann von Poltergeistern, die einfach nicht akzeptieren können, dass ihr irdisches Dasein beendet ist, oder von den Seelen Ermordeter und Selbstmörder, die sich entweder nicht mit ihrem irdischen Ende abfinden können, oder aber dieselben irdischen Probleme mit ins Jenseits genommen haben, von denen sie auf der Erde entfliehen wollten. Generell kann gesagt werden, dass der Selbstmord die schlechteste Lösung ist, weil dabei nichts gelöst wird, weil der Selbstmörder hinterher oft hilflos und mit all seinen Problemen und unter oft starken Selbstvorwürfen leidend in Erdnähe geistert.