Spiritismus und Einblicke ins Jenseits -Teil 1-


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1 Mai 2007
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Der Mensch
Der Mensch ist eine "ins Fleisch" inkarnierte Seele (in carne = ins Fleisch). Die Seele ist unsterblich und existierte schon vor unserer Geburt. Die Seele hat Verstand, Gefühl und Gedächtnis, sie hat im Prinzip alles, was wir Menschen auch haben, nur keinen irdischen Körper.

Die Seele ist damit beschäftigt, durch viele Erfahrungen ein höheres Bewusstsein zu erreichen. Ein Teil dieses Prozesses ist die Menschwerdung, bei der die Seele lernen und reifen kann, besonders durch Schicksalsschläge und durch Leiden. Eine Seele kann sich umso schneller auf ein höheres Niveau emporarbeiten, je mehr sie auf Erden gelernt hat oder erleiden musste.

Unter großem Stress, durch Übung und bei unserem Ableben trennt sich die Seele von unserem Körper. Dieser Prozess ist bekannt als "Out of Body Experience" (OBE). Die Seele besitzt dann einen Astralkörper in der Form ihres irdischen Körpers, der jedoch alle Formen annehmen kann. Erscheinen Verstorbene ihren Angehörigen, so meist in ihrem letzten irdischen Aussehen, jedoch sehr oft etwas jünger, kräftiger und gesünder aussehend.


Der Tod

Was wir als den Tod bezeichnen, ist der Übergang von der irdischen Welt ins Jenseits. Er ist eine Transformation, wie auch die Geburt. Der Tod ist kein Ende, wir können deshalb auch nicht sterben, wir wechseln nur unsere "Welt". In zahlreichen Berichten wird beschrieben, wie sich der Astralkörper vom irdischen Körper abhebt.

Nach dem Tod wird die Seele meist von verstorbenen Angehörigen empfangen. Auch wird regelmäßig davon berichtet, dass Menschen bei NDEs (Nahtoderfahrungen) einen verstorbenen Angehörigen sehen, der ihnen erklärt, dass sie wieder zurück müssten, da ihre Zeit noch nicht gekommen sei.


Die Seele

Nach dem Tod verweilt die Seele oft noch längere Zeit in der Nähe ihres Körpers beziehungsweise in der ihr vertrauten Umgebung. Dieser Zustand wird oft als "zwischen den Welten" bezeichnet und die Seele als "erdgebundene" Seele, also eine Seele, die sich noch auf Erden aufhält, die aus verschiedenen Gründen noch nicht bereit ist, in die Welt der Seelen einzugehen. Für die Seele existieren weder Zeit, noch Geschwindigkeit, noch Raum. Die Seele kann in einem Moment hier und im nächsten Moment tausende von Kilometer entfernt sein, und sie kann durch feste Gegenstände "schweben".

Seelen, die von ihren irdischen Angehörigen nicht "losgelassen" werden oder die auf tragische Weise ums Leben gekommen sind, haben oft Schwierigkeiten, sich von der irdischen Welt zu trennen. Der in der christlichen Religion als Fegefeuer bezeichnete Zustand entspricht dem Aufenthalt der Seele auf einer niedrigen Bewusstseinsebene, wobei dieser oft durch qualvolle Selbstvorwürfe gekennzeichnet ist.

Die Seele übernimmt im Jenseits freiwillig Aufgaben. So sind viele Seelen mit der Betreuung von Kinderseelen beschäftigt oder fungieren als Helfer für andere Seelen. Auch Tiere haben Seelen, so wie auch Pflanzen beseelt sind.

Obwohl es Einblicke ins Jenseits gibt, war von der Seelenwelt bisher noch relativ wenig bekannt. Wiederbelebte Menschen, Sterbende und Medien geben zwar ein sich ergänzendes und überwiegend übereinstimmendes Bild von dem ab, was sie gesehen haben, doch diese Einblicke drangen nie tief genug ins Jenseits ein. Ein Medium verglich es mit einem Raumschiff, das von einem fremden Planeten kommend auf der Erde gelandet wäre. Die Insassen könnten dann zwar einige Kilometer weit um sich herum sehen, aber sie wüssten nichts darüber, wie das Land funktioniert und welche Organisationen, Wirtschafts- und Schulsysteme es in ihm gibt.


Kommunikation

Die Kommunikation unter Seelen erfolgt mittels Gedankenübertragung. So können die Seelen unserer Verstorbenen unsere Gedanken lesen und wissen deshalb, was uns bedrückt und was uns auf dem Herzen liegt. Und so wusste auch meine Frau, welche Fragen mich quälten, und hat diese in der Sitzung von sich aus beantwortet. Die Kommunikation zwischen Mensch und Seele ist möglich, sofern sich der Mensch in Meditation, in Trance oder im Traum auf eine höhere Bewusstseinsebene begibt und die Seele gelernt hat, sich auf eine niedrigere Bewusstseinsebene zu senken. Da die Seelen von Verstorbenen dies erst lernen müssen, sind Sitzungen kurz nach dem Tod eines Angehörigen nicht immer möglich. In der Regel sollte man erst einige Monate vergehen lassen, bevor man über ein Medium Kontakt mit der Seele eines kürzlich verstorbenen Angehörigen aufnimmt.

Sehr regelmäßig haben irdische Angehörige Traumerscheinungen und Traummitteilungen von kürzlich Verstorbenen. Diese Träume unterscheiden sich von normalen Träumen dadurch, dass sie klarer, beeindruckender und nachhaltiger sind. Sie werden als "luzide Träume" bezeichnet. Der Empfang einer Botschaft mittels luzidem Traum führt beim Empfänger meist zu einem länger anhaltenden Hochgefühl. Neben Träumen und Erscheinungen kann man die Anwesenheit von Seelen auch fühlen, zum Beispiel durch das Empfinden eines kühlen Luftzuges in geschlossenen Räumen, durch Wärmeempfindungen am Körper oder durch stehende Haare und Gänsehaut.

Die kürzlich übergewechselte Seele hat normalerweise ein großes Bedürfnis, mit den Hinterbliebenen Kontakt aufzunehmen. Dieser Versuch wird oft mit einem irdischen Telefonanruf verglichen, durch den der Abgereiste mitteilen will, dass er gut angekommen ist. In Sitzungen berichten Seelen oft frustriert, dass sie schon mehrfach erfolglos versucht hätten, sich bemerkbar zu machen, ohne dass der Angehörige dies bemerkt hätte. Zu oft werden diese Versuche, obwohl sie empfangen wurden, von den Hinterbliebenen als Einbildung und Täuschung abgewertet und verworfen. Da wir Menschen oft an der Existenz eines Lebens nach dem Tod zweifeln, erscheint es den Seelen umso wichtiger, uns wissen zu lassen, dass sie noch existieren.


Das Medium

Ein Medium ist ein Mittler zwischen den Welten und empfängt die Botschaften sowohl hellsichtig, hellfühlend oder hellhörend, d.h. das Medium "sieht" mit seinem geistigen Auge, empfindet Eindrücke, Stimmungen und Schmerzen und "hört" imaginäre Stimmen, die akustisch nicht wahrnehmbar sind. Ein Medium kann Eindrücke leichter als "von außerhalb" identifizieren als der Trauernde, der oft nicht unterscheiden kann, ob der Gedanke an den Verstorbenen wirklich vom Verstorbenen kam, oder nur seinem eigenen Denken entsprungen ist.

Es sei hier kurz erwähnt, dass unser Leben aus unveränderlichen und veränderlichen Stationen besteht, die ein Teil unserer "irdischen Ausbildung" sind. Das grobe Gerüst ist unveränderlich, das ist der "Plan". Insofern sind auch Vorhersagen möglich, da der Plan für Seelen einsehbar ist. Innerhalb dieses Gerüstes ergeben sich Gabelungen, an denen wir entscheiden müssen, ob wir rechts oder links gehen wollen. Das ergibt dann unsere Erfahrungen, durch die wir lernen und reifen, und die für uns in Bezug auf unsere Bewusstseinserweiterung nützlich sind.

Medien erfüllen für den Trauernden einen wichtigen Dienst, aber echte Medien sind keine Kontaktfabriken. Viele Medien können wegen der hohen physischen und emotionalen Belastung nur eine begrenzte Anzahl von Sitzungen abhalten. Sie betrachten ihre Fähigkeit daher auch nicht als Verdienstquelle, sondern als ihre irdische Aufgabe, den Hinterbliebenen in deren Kummer beizustehen.