Riesen-Knall tief im All


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1 Mai 2007
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Nasa berichtet: Vier Galaxien verschmelzen

Astronomen beobachten zurzeit den gewaltigsten Zusammenprall, den Forscher jemals im Weltall erspäht haben. In einer gewaltigen Kollision krachen vier Galaxien ineinander – jede mindestens so mächtig wie unsere Milchstraße!

Harvard-Wissenschaftler Kenneth Rines und sein Team haben den Mega-Crash im Sternbild „Großer Bär“ aufgespürt – fast fünf Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt.

Sie beobachten die Kollision der Galaxien durch das Nasa-Weltraumteleskop „Spitzer“.

Der Knall im All. Am Ende entsteht eine der größten Galaxien im bekannten Universum, bis zu zehnmal mächtiger als unsere Milchstraße.

Dabei sind Galaxienkollisionen gar nicht so selten. Die starke Schwerkraft lässt viele Sternsysteme verschmelzen.

Solche Zusammenstöße zwischen einer großen und einer oder mehreren kleinen Galaxien sind gut dokumentiert. So „fängt“ etwa die sogenannte Spinnennetzgalaxie mit ihrer Schwerkraft Dutzende kleine Galaxien und verleibt sie sich ein.

Sogar unsere eigene Milchstraße befindet sich auf Kollisionskurs: Sie wird in etwa fünf Milliarden Jahren mit ihrem Nachbarn, der Andromeda-Galaxie verschmelzen.

Eine Kollision mehrerer mächtiger Galaxien aber hatten Astronomen bislang nicht erspäht.

Rines und sein Team gehen nun davon aus, dass die größten Galaxien nicht bereits in der Urzeit des Universums entstanden sind – sondern dass auch sie durch die Verschmelzung großer Galaxien entstanden.

Über seine Entdeckung berichtet der US-Forscher in einer der kommenden Ausgaben des Fachblatts „Astrophysical Journal Letters“.

Allerdings: Von einem „Knall“ im All wird der Fachmann wohl nicht berichten. Grund: Die Kollision ist nicht zu hören – das Weltall überträgt keinen Schall.