Hacker-Angriff auf Premiere


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1 Mai 2007
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Ein Programmierer aus dem Kreis Minden - Lübbecke soll die Verschlüsselung des Münchener TV-Anbieters Premiere und anderer Bezahl - Sender geknackt haben.

"Wir ermitteln seit mehr als einem Jahr wegen Computerbetrugs", bestätigte am Freitag Oberstaatsanwalt Reinhard Baumgart. Das Verfahren richtet sich gegen das Computerspezialisten und einen Kaufmann. Prem*ere hatte 2006 Strafanzeige erstattet. Später war einen weitere Anzeige des niederländischen Unternehmens Irdeto eingegangen, das Verschlüsselungen für Unterschiedliche Anwendung entwickelt. Prem*ere hat 4.3 Mio Abbonenten in Deutschland und Österreich und bietet acht TV Pakete für 9.99 - 54,99 Euro pro Monat an. Kunden müssen eine sogenannte SC in ihren Reciever stecken, um das Bezahl Fernsehen zu empfangen. Allerdings werden über das Internet illegale Programme vertrieben, mit denen die Verschlüsselung umgangen werden kann. Prem*ere hatte deshalb am Mittwoch angekündigt, die 2003 eingeführte Verschlüsselung im April zu ändern.

Die Anzeigen Erstatter haben den Verdacht, dass der Ostwestfälische Programmierer zu den Weltbesten Hackern gehört und am knacken des Codes beteiligt gewesen ist. Er und der Kaufmann sollen entsprechende SC unter anderem über Polen verkauft haben. Die Mindener Kripo hat bei einer Hausdurchsuchung Kartenrohlinge so wie die Computer des Programmieres sichergestellt. Bis heute konnten Experten des LKA Düsseldorf jedoch nicht vollständig Auswerten. Ein Ermittler erklärte, die Computer seien so prepariert, das bei jedem Zugriffsversuch Daten gelöscht würden. Oberstaatsanwalt Baumgart sagte, die Anzeigen Erstatter gingen von einem Millionen Schaden aus. Ob das zu treffe, stehe aber noch nicht fest. Sprecher von Irdeto und Prem*ere wollten sich am Freitag nicht festlegen, welcher Umsatz ihnen durch die Beschuldigten entgangen seien könnte. Die beiden Ostwestfalen weisen den Vorwurf des Computerbetruges zurück. Über seinen Anwalt Rietz lies der Programmierer erklären, er sei dabei, eine SC zu entwickeln, die die Verschlüsselung sämtlicher TV Anbieter enthalte. Rietz: " Der Kunde braucht nur noch die eine Karte und kann sie von Anbietern seiner Wahl freischalten lassen." Dieser Fortschritt sei vielen SC Herstellern ein Dorn im Auge. Offenbar versucht man deshalb meinen Mandanten mit haltlosen Beschuldigungen aus dem Verkehr zu ziehen.

Der Programmierer, der sicherlich ein Computer Genie sei, sei sogar 2006 von der Industrie angeheuert worden, sich Welweit in der Hackerszene umzusehen und nach Quellen illegaler Schlüssel zu suchen, sagte Michael Rietz.

Quelle: Westfalenblatt Bielefeld