Euskirchen: Kinder müssen in Container ziehen, Schule wird für Flüchtlinge gebraucht


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1 Mai 2007
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Ist es so? Müssen wir Schulen, Kitas und mehr räumen, nur weil den Asylanten die Wohncontainer nicht gefallen? Ob sich unsere Kinder dort wohlfühlen – das interessiert anscheinend niemanden!

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Weil Wohncontainer für die armen, traumatisierten Asylforderer aus allen Herren Ländern scheinbar nicht gut genug sind, müssen die Kinder der ehemaligen Matthias-Hagen-Schule in Euskirchen nun ihre Schule räumen und in Container umziehen, die eigens dafür auf der Wiese des ehemaligen Hallenbades am Keltenring aufgestellt werden. Der Grund dafür ist: Die Stadt braucht die Schule für Flüchtlinge!

Bürgermeister Dr. Uwe Friedl kann den Unmut, der sich seit einigen Tagen in den sozialen Netzwerken breit macht, so überhaupt nicht verstehen. Bisher hätte sich ihm gegenüber noch keiner beschwert.

Der Kölner Stadt Anzeiger berichtet:Auf der Wiese des ehemaligen Hallenbades am Keltenring werden derzeit Container aufgebaut. In ihnen wird die Kindertagesstätte Auenland des Betreibers „Kinderzentren Kunterbunt“ (KiKu) nach den Sommerferien ihr vorläufiges Domizil beziehen. Momentan ist sie in der ehemaligen Matthias-Hagen-Schule an der Ecke Keltenring/In den Herrenbenden untergebracht. Das Gebäude benötigt die Stadt künftig jedoch für Flüchtlinge.

In den sozialen Netzwerken des Internets sorgte das nun für rege Diskussionen. Die Frage, die sich die Kritiker vor allem stellen: Warum müssen die Kinder in die Container ziehen und für die Flüchtlinge das Schulgebäude räumen? Bürgermeister Dr. Uwe Friedl zeigt sich überrascht über den Unmut. Ihm gegenüber sei noch keine Kritik geäußert worden.

„Die Kita nimmt nur einen kleinen Teil der Schule ein. Und in die Schule bekommen wir viel mehr Flüchtlinge hinein als in die Container, die wir jetzt für die Kita einsetzen“, erklärt er. Würde man die Flüchtlinge in Containern unterbringen, müssten viel mehr davon gekauft oder gemietet werden, als es mit der getroffenen Lösung der Fall sei. Man hätte auch die Kita in der Schule belassen können und einen Teil der Flüchtlinge dort, einen weiteren Teil in den Containern unterbringen können, so Friedl.„Aber ich halte es nicht für opportun, dass Kita und Flüchtlinge dann eine gemeinsame Außenfläche genutzt hätten“, sagt er. Abgesehen davon stelle sich die Frage, wo man eine ausreichend große Fläche finde, um Container für 200 Flüchtlinge aufzustellen.

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Das Problem, Flüchtlinge unterbringen zu müssen, sei nun einmal da. „Man kann sich natürlich darüber streiten, wie das Problem entstanden ist“, sagt er. Dass die Stadt Flüchtlinge aufnimmt und wie viele das sind, liegt nicht in der Hand der Stadt. „Wir bekommen die Flüchtlinge vom Land NRW zugewiesen und ich muss sie unterbringen“, erläutert Friedl. In der ehemaligen Matthias-Hagen-Schule sei der Platz dafür vorhanden. Für 2015 erwartet Euskirchen insgesamt 315 neue Flüchtlinge, wie Stadtsprecherin Silke Winter berichtet: „171 sind seit Jahresbeginn bereits angekommen. Dem stehen 46 Abgänge gegenüber.“ Derzeit seien in Euskirchen rund 350 Flüchtlinge untergebracht. Sie stammen aus Syrien, dem Kosovo, Afghanistan, Albanien, Serbien, Eritrea, Irak und Nigeria.

Für die 315 Neubürger, die in Euskirchen noch erwartet werden, wird Herr Friedl sicher auch noch ein kuscheliges Plätzchen finden. Nebenan befindet sich ja noch die Joseph-Emonds-Hauptschule und keine 300m weiter wäre ja dann auch noch die Grundschule Kuchenheim. Die Kinder werden sicherlich Verständnis für die armen Geflüchteten haben und im Zeichen der Willkommenskultur gerne in Container umziehen.

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Quelle: Euskirchen: Kinder müssen in Container ziehen, Schule wird für Flüchtlinge gebraucht |