Erneut Alarmübung in Russland: Putin bringt Atomraketen auf Prüfstein


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1 Mai 2007
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[ZITAT]Präsident Wladimir Putin hat bei den russischen Streitkräften einen neuen Übungsalarm ausgelöst. Diesmal wurden die Strategischen Raketentruppen, die Fernflieger, aber auch die Flugverteidigung und die Marine unangekündigt überprüft.

Mehrere ballistische Raketen seien gestartet worden und haben alle vorgegebenen Ziele getroffen, berichtete Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch. Zudem sei die Luft- und Raketenabwehr eingesetzt worden.

Das Verteidigungsministerium bestätigte die Übungsstarts von atomwaffenfähigen Interkontinentalraketen der Typen RS-12M Topol und RS-20W Wojewoda. Die Raketen seien von den Startplätzen Plessezk (Nordwestrussland) und Dombarowski (Südural) gestartet worden und zielgenau auf dem Schießplatz Kura auf der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka niedergegangen, hieß es.

Darüber hinaus feuerten das Atom-U-Boot „Brjansk“ in der Barentssee und das Atom-U-Boot „Swjatoj Georgi Pobedonossez“ im Ochotskischen Meer ballistische Raketen auf Übungsziele in Nordrussland und auf Kamtschatka erfolgreich ab. Raketenverbände in Zentralrussland und am Ural zündeten zudem operativtaktische Raketen Iskander und Totschka-U, die die Übungsziele am Kaspischen Meer trafen, so das Verteidigungsministerium weiter.

Der russische Generalstab hatte im Februar – erstmals seit 20 Jahren – einen Übungsalarm ausgelöst, der eine Reihe von Problemen aufzeigte. Rund einen Monat später ordnete Präsident Putin in der Nacht zum 28. März überraschend ein großangelegtes Manöver mit 7000 Soldaten, 30 Schiffen und 250 Panzern am Schwarzen Meer an. Ende Mai folgte eine Alarmübung an der West-Grenze und im Juli die größte Alarmübung seit dem Zerfall der Sowjetunion.
[/ZITAT]Due Russen scheinen sich auf einen Krieg in Naher Zukunft vorzubereiten!