Asteroiden-Alarm


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1 Mai 2007
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ESA-Experten warnen vor Einschlägen!!

250 Asteroiden sind auf möglichem Kollisionskurs • Beschuss mit Stahlblöcken soll sie stoppen

Die Bedrohung ist größer, als wir alle denken!

Sie rasen durchs All, sind unberechenbar und können das Leben auf der Erde mit einem Schlag auslöschen – Asteroiden!

Bisher schien ein Schutz davor unmöglich. Doch jetzt gibt es Hoffnung. Wissenschaftler von NASA, ESA und der russischen Raumfahrtagentur haben auf einer großen Tagung im Auftrag der UN eine Strategie entwickelt. „Erstmals haben wir die Chance, einen Einschlag abzuwehren“, sagt ESA-Experte Dr. Gerhard Drolshagen (57) zu BILD.

Die Fakten

• Zurzeit sind 250 Asteroiden bekannt, die in den nächsten 100 Jahren auf der Erde einschlagen könnten.

• Noch gefährlicher: Asteroiden, die wir noch nicht kennen. Nur 85 % der großen Brocken (mehr als ein Kilometer Durchmesser) sind erfasst – ein Einschlag könnte die komplette Erde verwüsten.

• Von den kleineren Geschossen (40 bis 50 Meter) ist sogar nur ein halbes Prozent bekannt. Dabei können auch sie gewaltige Schäden anrichten: So hat zuletzt 1908 ein Himmelskörper dieser Größe in Sibirien die Fläche der Stadt London komplett zerstört. Dr. Drolshagen: „Schon ein 10-Meter-Asteroid hat die Explosionskraft einer Hiroshima-Bombe.“

Die Gegenmaßnahmen

• Die Erfassung aller gefährlichen Objekte muss verbessert werden. Drolshagen: „Je früher wir die Objekte finden, desto mehr Zeit haben wir, sie zu bekämpfen.“

• Ein Asteroid könnte mit einem Impactor (ein massiver Stahlblock, mehrere Tonnen schwer) beschossen werden, um ihn umzulenken.

• Eine Sonde nähert sich dem Asteroiden, versucht, ihn alleine durch seine Schwerkraft abzulenken.

• Das Projekt „Don Quijote“: Zwei Satelliten fliegen ins All. Der eine schlägt auf dem Asteroiden ein, versucht, ihn aus der Bahn zu werfen. Der andere beobachtet das Geschehen. Dr. Gerhard Drolshagen: „Zu versuchen, einen Asteroiden mit einer Atombombe anzugreifen, halten wir für wenig sinnvoll. Die Splitter könnten eine weitaus größere Gefahr darstellen.“

Quelle: Bild.de